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Startseite > Deutsch (de) > 02. Aktuell > 2011 > MERKEL: HASCHISCH UND MARIJUANA SOLLEN WEITER ILLEGAL BLEIBEN
Veröffentlicht am 24. November 2011  von encod

MERKEL: HASCHISCH UND MARIJUANA SOLLEN WEITER ILLEGAL BLEIBEN

Quelle: FOCUS Online

23 November 2011



Alle Fassungen dieses Artikels: [Deutsch] [English]





Während Alkohol und Zigaretten „begrenzt und vernünftig“ konsumiert werden sollten, sollten Haschisch und Marihuana gar nicht konsumiert werden, so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Denn laut der CDU-Chefin würden bei Haschisch und Marihuana bereits geringe Mengen ausreichen, um eine Sucht zu erzeugen.

Angela Merkel sagt „Nein“ zum Joint: Haschisch und Marihuana sollen nach dem Willen der Bundeskanzlerin weiter illegal bleiben. Eine beschränkte und kontrollierte Freigabe lehnte die CDU-Chefin am Mittwoch ab. Cannabis müsse anders als Alkohol und Zigaretten als Droge eingestuft bleiben, denn auch der Konsum geringer Mengen könne eine sehr hohe Abhängigkeit hervorrufen, sagte sie in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview auf dem YouTube-Kanal der Bundesregierung.

Eine Legalisierung von Cannabis würde die Zugangsschwelle zu der Droge senken, warnte sie. Schon jetzt gebe es aber in Deutschland zwei Millionen Konsumenten. „Das ist schon viel zu viel, wie ich finde.“ Es gebe auch gefährliche Nebenwirkungen.

Alkohol und Zigaretten könnten hingegen „begrenzt und vernünftig“ konsumiert werden, ohne allzu starke Suchtgefahr. Alkohol sei auch historisch eher gesellschaftlich akzeptiert, etwa in Maßen zum Essen genossen.

Merkel antwortete auf eine Frage des Deutschen Hanfverbands. Sie lautete: „Wie stehen Sie zur Forderung, den bestehenden Schwarzmarkt für Cannabis durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt) zu ersetzen und mehr Suchtprävention über Cannabis-Steuern zu finanzieren?“

Cannabis ist laut dem Drogenbericht der Bundesregierung nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in Deutschland. Rund zwei Millionen vor allem junger Menschen konsumieren es regelmäßig, etwa 600.000 von ihnen weisen demnach „einen missbräuchlichen oder abhängigen Konsum“ auf. 7,4 Prozent der Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren und 35 Prozent der 18- bis 25-Jährigen hat 2010 Cannabis mindestens einmal probiert.

1.800 beteiligten sich bei der Fragen-Auswahl

Internetnutzer hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, Fragen an Merkel einzureichen. Aus 1.8000 Einsendungen wurden die zehn Fragen ausgewählt, die am häufigsten gestellt wurden. Die Frage nach der Legalisierung von Cannabis landete auf Platz eins der „Hitliste“.





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3 Forumsbeiträge
  • Jedenfalls ist es aus meiner Sicht vorteilhaft für die Debatte, daß sie mit diesen Äußerungen hat durchblicken lassen, daß sie erstens nicht die geringste Ahnung vom Stand der Fachdiskussion in diesem Bereich hat und daß sie zweitens nicht an einer echten Bearbeitung der Problematik interessiert ist. Sie unterstellt einerseits einen nicht belegbaren Zusammenhang zwischen Verbotsideologie und Konsumentenzahlen und geht der Streckmittelproblematik und der Kostenfrage konsequent aus dem Weg. Zudem entsprechen ihre Zahlen nicht einmal dem Drogen- und Suchtbericht der eigenen Regierung, sondern entstammen wohl einem eher subjektiven "Bauchgefühl". Wäre schön, wenn sich das auch so in der medialen Berichterstattung niederschlagen würde. Mal sehen, was da noch kommt... Maximilian Plenert hat jedenfalls prompt auf die "Antwort" der Kanzlerin reagiert und faßt Merkels Ignoranz und fehlendes Problembewußtsein auf der DHV-Homepage sehr gut zusammen: http://hanfverband.de/index.php/nac... Grüße von Surak

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  • Ich glaube, die Mehrheit der Menschen mit Verstand ist auf Dauer maßgeblicher als die Mehrheit ohne Verstand. Und daß es Leute mit Verstand auch in den Reihen der deutschen Polizei gibt, ist Anlaß zur Hoffnung. Leider weiß ich nicht, wie man bei ENCOD Links posten kann - denn dieses tolle Interview solltet Ihr wirklich hier verlinken: http://ufafo.de/blog/2011/12/drogen... Liebe Grüße, Euer Surak

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The European Coalition for Just and Effective Drug Policies, is a pan-European network of currently 140 NGO’s and individual experts involved in the drug issue on a daily base. We are the European section of an International Coalition, which consists of more than 200 NGOs from around the world that have adhered to a Manifesto for Just and Effective Drug Policies (established in 1998). Among our members are organisations of cannabis and other drug users, of health workers, researchers, grassroot activists as well as companies.


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